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Workgroup beschäftigt sich mit Composites in Bau und Infrastruktur

Neben Automobilbau und Luftfahrt ist der Bausektor einer der Bereiche, die besonders vom verstärkten Einsatz von Faserverbundwerkstoffen profitieren können. Um die Möglichkeiten des Leichtbaus in Bau und Infrastruktur besser ausschöpfen zu können, hat das Aachner Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) jetzt eine Workgroup gegründet.

Das erste Treffen des Arbeitskreises findet am 25. Januar 2018 statt. Die Teilnahme steht allen Firmen offen, die Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich der Composites-Technologien in Bau- und Infrastrukturmärkten haben. Folgende Punkte stehen bereits auf der Agenda der Workgroup:

Ableitungen aus einer AZL-Studie zum ThemaDefinition von Normen und StandardsZusammenarbeit bei Prozessen und in der FertigungBrandschutzvorschriftenWerkstoffe Präsentationen von Industrievertretern sollen spannende Einblicke in die Anwendung der Composites geben. So wird etwa Amer Affen, CEO von Affen Innovative Structures, vom Bau des Museum of the Future in Dubai berich…

Multimaterialsysteme im Automobilbau – welche Rolle spielen Composites?

Im Rahmen des 3. Internationalen Composites Congress (ICC) in Stuttgart wurde auf einem Panel die Bedeutung von Multimaterialsystemen im künftigen Automobilbau diskutiert. Teilnehmer waren Dr. Per Martensson (Volvo), Dr. Karl-Heinz Füller (Daimler), Professor Frank Henning (Fraunofer ICT), Dr. Bin Wei (Nio), HeeJune Kim (LG Hausys) und Günter Dainzer (Audi).

Die Experten waren sich einig, dass es noch keinen eindeutigen Materialmix für das Auto der Zukunft gebe. Der Fokus liege darauf, den perfekten Mix für die jeweilige Fahrzeugklasse und die Nutzung des Autos zu finden. Konkret bedeutet das: Sport- und Luxusautos werden aus anderen Materialen gebaut als Klein- oder Elektroautos. Diese Meinung vertrat etwa Dr. Karl-Heinz Füller, Manager Materials bei Daimler.

Der Anteil von Faserverbundwerkstoffen im Auto wird nach Ansicht der Experten nicht sprunghaft, sondern allmählich steigen. Hier wurden Parallelen zur Metallindustrie und der Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten gezogen. …

Formel 1: Wie Carbon den Stahl abschaffte

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Heute gibt's einen Lesetipp: Das Magazin Finanz und Wirtschaft schreibt über den Einsatz von Carbon in der Formel 1.

Im Zentrum der Geschichte stehen die Labors von McLaren Racing in Woking, Großbritannien. Dort werden neue Bauteile längst per 3D-Druck erstellt. So ein Boliden-Flügel lässt sich in Carbonfaser ausdrucken und dann mit Kunststoff verstärken.

Dass die Formel-1-Autos komplett aus Stahl gebaut wurden, ist bereits über 35 Jahre her, erfahren wir in dem Beitrag. 2017 sind nur noch Motor und einige Getriebeteile aus Metall und Aluminium. Ein Grund: Stahl absorbiert pro Gramm 12 Joules. Die Kohlefaser ist zehn Mal leichter und absorbiert 100 Joules pro Gramm. Mehr Details dazu findet Ihr im Beitrag.

Von Prepregharz bis Kohlefaservlies: Der neue Produktkatalog ist da

Der Lange+Ritter-Katalog 2017/18 ist auf unserer Webseite verfügbar. Er steht hier zum Download bereit oder kann über die Homepage als Print-Ausgabe bestellt werden. 

Neben Verarbeitungshinweisen, Tipps für die Fehleranalyse, Hinweisen zu Sicherheitsmaßnahmen und detaillierten Anleitungen zum Formenbau erwartet die Kunden auch eine Vielzahl an neuen Produkten:

Bei den Glasfaserprodukten gibt es Neuheiten im Bereich Direktroving für das Wickelverfahren:PipeStrand S1000 und PipeStrand S2300 kommen mit hoher Zug- und Ermüdungsfestigkeit. Sie sind aus Advantex-Glas und eignen sich für alle Arten von Druckbehältern, Pipelines und Tanks.
Ebenfalls neu: FliteStrand ME7100 Rist ein R-Glasroving mit außergewöhnlich hoher Ermüdungsfestigkeit. Es wird für Strukturbauteile in Luft- und Raumfahrt verwendet.


Eine große Bandbreite an multiaxialen Gelegen mit besonderer Aufmachung bereichern den Katalog: Die einseitig selbstklebend Variation erleichtert das Verlegen von großen Bahnen oder Zuschnitten. Di…

Hochdrapierbares Gelege DRAPFIX®: Praxis-Vorführung auf der Composites Europe 2017

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Neu im Sortiment bei Lange+Ritter: das hochdrapierbare Gelege DRAPFIX®. Dieses Biaxal-Gelege wird von Gerster TechTex produziert und bietet einen enormen Vorteil: Die flexiblen Fasern lassen sich verschieben, das ermöglicht eine gleichmäßigere Verteilung des Geleges.

Wie das in der Praxis aussieht, können Besucher der Composites Europe 2017 vom 19. bis 21. September in Stuttgart erleben. Lange+Ritter wird in der Product Demonstration Area der Messe eine Anwendung mit dem Gelege zeigen.


Eingesetzt wird das Gelege insbesondere, wenn es darum geht, Strukturanwendungen lokal zu verstärken, die herkömmlichen Gewebe aus Glas- oder Carbonfaser dafür aber nicht ausreichen.

Das Gelege wird in Faserorientierung 0/90 Grad geliefert und lässt sich auch in komplexen 3D-Konturen ohne Faltenbildung drapieren. Ein Einschneiden ist dabei nicht nötig, das Gelege federt nicht zurück. Lieferbar ist es bei Lange+Ritter in Carbon-, Glas- und Basaltfaser.

Sie finden Lange+Ritter auf der Composites Europe in 

Lange+Ritter & Co. nutzen Anforderungen der Autohersteller an den Leichtbau

Der automobile Leichtbau bleibt das Topthema der Branche, auch bei der diesjährigen Composites Europe. Etwa ein Drittel der in Europa produzierten glas- und kohlefaserverstärkten Kunststoffe fließen laut der aktuellen Markterhebung von Composites Germany in den Transportbereich.

Vom 19. bis 21. September werden Aussteller wie Lange+Ritter, SGL, Saint Grobian Performance Plastics und SGL ihre Antworten auf die Anforderungen der Automobilbranche in Sachen Leichtbau in Stuttgart präsentieren. 46 Prozent der von Composites Germany befragten Unternehmen erwarten ein Wachstum im Automotive-Segment. Bei thermoplastischen Verbundwerkstoffen gehört die Autoindustrie ebenso zu den größten Abnehmern wie bei duroplastischen. Die Composites Europe widmet dem Thema einen ganzen Messetag: den Focus Day Automotive am 21. September. Angeboten wird etwa eine kostenlose Tour zu den Messeauftritten der Branchenführer. Anschließend kann beim Automotive Business Lunch genetzwerkt werden.

Sie finden Lange+R…

Investition in Lagerhaltung verkürzt Lieferzeiten

Schneller rein, schneller raus: Mit einer umfassenden Umrüstung unseres Blocklagers für Paletten haben wir einen großen Schritt in Richtung einer effizienteren Auslieferung gemacht. Bei Lange+Ritter wurde das gesamte Lager mit Regalen ausgestattet, zur schnellen Bearbeitung wurden zudem neue Gabelstapler angeschafft.

Das Ergebnis: deutlich verkürzte Abläufe beim Ein- und Ausliefern unserer Faserverbundwerkstoffe und der anderen Produkte.

Mehr Infos: www.lange-ritter.de