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Composites Europe 2018: Jetzt wird's sportlich

Und mit der Überschrift meinen wir nicht den Zeitplan von Lange+Ritter bis zur Messe. Vielmehr hat sich die bedeutendste Fachmesse für Faserverbundwerkstoffe für ihre Ausgabe 2018 sportliche Ziele gesteckt. Denn längst gehen die Hersteller von Kanus, Golf- oder Hockeyschlägern, Rennrädern und Booten mit der Leichtbautechnologie auf Rekordjagd.

Sogar in Badeanzügen werden  Faserverbundwerkstoffe bereits verarbeitet, wenn man dieser Meldung aus der k-zeitung glauben darf. Vom 6. bis 8. November werden in Stuttgart Beispiele dafür gezeigt – und es gibt einen Ausblick über die Verwendung von Composites im Sport- und Freizeitsektor.

Die Vorteile der Fasertechnologie sind dabei wohlbekannt: geringes Gewicht, hohe Belastbarkeit, Elastizität. Ein Carbon-Bike rostet außerdem nicht und übersteht sogar Stürze problemlos. Kein Wunder, dass laut k-zeitung bereits zwölf Prozent aller CFKs im Sport- und Freizeitbereich zum Einsatz kommen. Das entspricht immerhin 15.000 Tonnen.

Wichtigstes Verarbeitu…

Leichtbau BW: Fachkonferenz zur Stadt der Zukunft

Die Landesagentur Leichtbau BW widmet sich auf einer Fachkonferenz der Stadt der Zukunft: Internationale Referenten sprechen am 18. Juli in Stuttgart über „Leichtbau im urbanen System".

Themenschwerpunkte der Konferenz sind Architektur und Engineering, vorgestellt werden nach Angabe der Landesagentur innovative Konzepte zur Stadtplanung sowie Logistiklösungen. Auch adaptive Tragwerke und Fassaden sowie neue Prozesse und Materialien für das Bauen von morgen stehen auf dem Themenplan. Die Veranstaltung auf dem Forschungscampus ARENA2036 wird von der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg als Fortbildung anerkannt.

Mehr Informationen zur Fachkonferenz findet Ihr hier: www.leichtbau-bw.de

Lange+Ritter ist im Kompetenzatlas der Leichtbau BW verzeichnet, dort werden auch die Kompetenzen aufgelistet, von der Methodik über die Prozessgestaltung bis zu Produktion und Prozessen: www.leichtbau-bw.de/kompetenzatlas.

Fahrrad aus Faserverbundwerkstoffen – und aus dem 3D-Drucker

Ebnet der 3D-Druck den Faserverbundwerkstoffen endlich den Weg zur Serienfertigung? Erste Ansätze gibt es zumindest. Einen davon hat das Unternehmen Areva aus Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien jetzt vorgestellt – am Beispiel des ersten tatsächlich 3D-gedruckten Fahrrads aus Kartonfasern.

Das Projekt wird vom 14. bis 15. November auf der Konferenz 3D Printing USA vorgestellt. Dort ist eine Session speziell zum 3D-Druck von Verbundwerkstoffen geplant. Partner von Areva ist das US-Unternehmen Hexcel, das auch Lange+Ritter mit Hochleistungs-Faserverbundstoffen beliefert.

Via: autocad-magazin.de

Infos zur 3D Printing USA: www.IDTechEx.com

Composites Europe 2018: Fertigungsprozesse im Fokus

Unsere wichtigste Messe, die Composites Europe, möchte Technologie noch erlebbarer machen. Möglich war dies ja schon bisher, etwa in der auch von Lange+Ritter wiederholt genutzten Demonstration Area. Dazu gesellt sich vom 6.-8. November in Stuttgart ein neues Format: Mit "Process Live" sollen Verarbeitung und Fertigung im Zusammenspiel gezeigt werden – und zwar live auf der Messe.

„Mit dem neuen Format Process live wollen wir die Prozesstiefe der Composites-Industrie zusammenfassen und Teilschritte in der Fertigungskette darstellen“, sagt Olaf Freier, Event Director der Messe. Durch den intensiveren Wettbewerb der Werkstoffe sei die Zusammenarbeit zwischen Verarbeitern innerhalb der Prozesskette enger geworden. Mit der neuen Präsentationsfläche hätten vor allem kleine und mittelständische Unternehmen die Chance, ihre Leistung im Verbund und innerhalb des Gesamtprozesses noch ausführlicher zu zeigen und den Fachbesuchern zu erläutern.
Die COMPOSITES EUROPE zeigt vom 6. - 8. N…

Automobilindustrie: Faserverbundwerkstoffe auf Bio-Basis

Am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle an der Saale werden derzeit Faserverbundwerkstoffe entwickelt, die auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt werden können.

Eingesetzt werden sollen die Bio-Faser-Kunststoff-Verbundmaterialien im automobilen Leichtbau. Beim Leichtbau geht es ja generell darum, die Autos leichter zu machen, da das den Verbrauch fossiler Brennstoffe senken würde. Mit den vom IMWS entwickelten Kunststoff-Verbunden könnten aus Stahl gefertigte Bauteile ersetzt werden – bei gleichbleibender Stabilität. Darüber hinaus sind die getesteten Bio-Stoffe äußerst resistent gegen Korrosion und Feuchtigkeit.

Laut plasticker.de bestehen die entwickelten Halbzeuge (UD-Tapes) aus "parallel nebeneinander abgelegten Endlosfasern und einer Polymilchsäure-basierten thermoplastischen Matrix, welche die Fasern so einbettet, dass eine endlosfaserverstärkte Folie entsteht." Mehr Informationen findet Ihr im Beitrag.
Via: plastick…

Faserverbundwerkstoffe: Woran Fraunhofer forscht

Am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie in Pfinztal gibt es spannende Forschungsprojekte rund um Faserverbundwerkstoffe. So beschäftigen sich die Forscher aktuell damit, automatisierte Prozessketten zur großserienfähigen Herstellung von Faserverbundwerkstoffen zu entwickeln. Dabei steht die automatisierte Prepreg-Verarbeitung im Fokus, außerdem verschiedenen Varianten des Resin Transfer Molding (RTM) und des Nasspress-Verfahrens.

Außerdem werden am Fraunhofer ICT Prozessvarianten des Hochdruck-RTM-Verfahrens weiterentwickelt. Sie sollen der Mittel- und Großserienproduktion in der Autoindustrie zugute kommen. Beim Nasspress-Verfahren (WCM) geht es darum, die trockenen textilen Faserhalbzeuge bzw. Preformlinge möglichst schnell zu imprägnieren.

Detaillierte Informationen zu den Forschungsarbeiten rund um Faserverbundwerkstoffe gibt es auf der Webseite des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie.

Auf der Webseite von Lange+Ritter gibt es einen Überblick zu den acht Verarb…

Leichtbau in der Medizin – das Beispiel Exoskelett

Das Deut­sche For­schungs­zentrum für Künst­liche In­tel­li­genz (DFKI) hat Ver­fahren ent­wickelt, mit denen die The­ra­pie nach einem Schlag­anfall verbessert werden soll. So könnte künftig ein Ganzkörper-Exoskelett den Bewegungsapparat des Patienten stützen. Der medizinische Helfer funktioniert dank Leichtbau, moderner Antriebstechnologie und Regelungstechnik. Dazu werden die EEG (Elektroenzephalogramme)- und EMG (Elektromyografie)-Signale des Patienten ausgewertet.

Werden Gehirnbereiche durch einen Schlaganfall zerstört, können andere Bereiche deren Aufgaben übernehmen. Dazu müssen Bewegungen wiederholt trainiert werden. Das übernimmt das Exoskelett.

Neben dieser Lösung haben die Forscher des DFKI ein robotisches Teilsystem für die Rehabilitation entwickelt. Es wird an einem Rollstuhl befestigt und soll in der täglichen Pflege unterstützen, etwa in dem es Objekte greift und hebt. Der Patient steuert das Gerät auf Basis seiner verbliebenen Muskelaktivität.

Laut einer Studie der Lande…