Posts

Stabiles Wachstum in der Composite-Branche setzt sich fort

Vor der Composites Europe findet ja immer der International Composites Congress (ICC) statt. Das war auch in diesem Jahr in Stuttgart so. Mit Spannung erwartet wurde der beim ICC vorgestellte Marktbericht zu den Glasfaser- und Carbonfaser-Branchen. Er wird von der AVK (Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe) und dem Carbon Composites e.V. (CCeV) erstellt. Die Zeichen stehen auf Wachstum, das gilt auch für den neunten Marktbericht. Im Durchschnitt legen die Bedarfsmengen zwischen 10 und 12 Prozent zu. Bei den erzielten Umsätzen liegt die Steigerung zwischen 9,5 und 12 Prozent. Auch die Frage nach dem globalen Bedarf an Faserverbundwerkstoffen wird beantwortet: Er liegt bei 78,5 Kilotonnen für Carbonfasern, 128 Kilotonnen für CFK und 154,7 Kilotonnen für Carbon Composites. Damit wird 2018 voraussichtlich ein Gesamtumsatz von 2,88 / 16,48 / 23,15 Milliarden US-Dollar erzielt. Der gesamte Marktbericht findet sich unter www.carbon-composites.eu .

Rückblick Composites Europe: Kooperationen forcieren das Wachstum

Aussteller und Macher der Composites Europe haben ein positives Messefazit gezogen. Die Messe fand in diesem Jahr vom 6. bis 8. November in Stuttgart statt. Die mehr als 9.000 Messebesucher trafen auf mehr als 365 Aussteller aus 30 Nationen. Im Fokus standen vor allem technologische Fortschritte. Sie sorgen dafür, dass viele Branchen im Leichtbau verstärkt auf die Faserverbundwerkstoffe setzen. Das spürte auch Lange+Ritter : Der Messestand war während der gesamten Messe umlagert, der Auftritt insgesamt sehr erfolgreich. Den positiven Trend spiegelt auch die Markterhebung der AVK-Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe. In ihrem jährlichen Marktbericht zu GFK wird ein Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Insgesamt summiert sich die Menge auf 1,1 Millionen Tonnen. Dabei ist Deutschland mit 229 Kilotonnen der größte GFK/Composites-Hersteller.  Im Fokus der Messe standen 2018 die Verarbeitungs- und Fertigungsprozesse. Dafür hatte Messe-Macher Reed E...

Faserverbundwerkstoffe: Neue Potenziale durch Laserbearbeitung

Ein Laser lässt sich flexibel einsetzen und wirkt ohne Berührung und Verschleiß. Zudem eignet sich die Laserbearbeitung auch für temperaturempfindliche Werkstoffe. Was das für die Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen bedeutet, zeigt die diesjährige Composites Europe. Vom 6. bis 8. November wird in Stuttgart demonstriert, wie photonische Prozesse die Bearbeitung von Composites effizienter machen können. Bei mechanischen Verfahren entsteht das Problem, dass sich Schichten ablösen (Delamination). Ein Laser kann die faserverstärkten Kunststoffe selektiv und schnell bearbeiten, dabei sind auch komplexe Geometrie möglich. Mehr Informationen zum Thema gibt es auf der Messe-Webseite composites-europe.com .  Lange+Ritter findet Ihr auf der diesjährigen Composites Europe am Stand 9C25.

Maschinenbau und Faserverbundwerkstoffe – eine chancenreiche Verbindung

Das kennen wir: Automotive, Bauindustrie, Luft- und Raumfahrt, Schiffsbau und Windkraft sind die Top-Branchen für den Einsatz von Faserverbundwerkstoffen. Und das ist neu: Auch der Maschinenbau entdeckt die Vorteile der Composites – wenn auch nur vorsichtig. Derzeit gebe es noch keine grossen Serien, aber eine Vielzahl unterschiedlicher Nischen mit hohem Potenzial" hieß es 2012 es in der Studie "Serienproduktion von hochfesten Faserverbundbauteilen – Perspektiven für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau". Macher der Studie waren Roland Berger Strategy Consultants und das VDMA -Forum Composite Technology. Laut einem Bericht auf maschinenmarkt.ch bestätigen aktuellere Studien diese Prognose. So etwa der Bericht "Bestandsaufnahme Leichtbau in Deutschland" des VDI-Zentrums für Ressourceneffizienz. 2015 hieß es dort: "Die kurz- bis mittelfristig grössten Leichtbaumärkte im Maschinenbau bestehen für hochfesten Stahl, für Aluminium sowie für faserverstärk...

Composites Europe 2018: Recyclingmarkt im Fokus

Auch ein Windpark muss irgendwann modernisiert werden. Tatsächlich sind einige Parks bereits über 20 Jahre alt und die Anlagen werden gegen aktuelle Varianten ausgetauscht. Dadurch rückt die Frage des Recyclings in den Fokus – auch bei der Composites Europe 2018. Die dazugehörige Diskussion ist dringend nötig, denn es gilt harte Nüsse zu knacken: Das Recycling von Verbundwerkstoffen ist deutlich schwieriger als das von herkömmlichen Kunststoffen – das wird ja bereits durch den Namen signalisiert. Auf der Composites Europe stehen Experten Rede und Antwort, etwa von der TU Bergakademie Freiberg. Der Bundesverband Windenergie (BWE) liefert passend dazu Zahlen und Fakten zur Herausforderung Recycling. Neben Verstärkungsfasern, Polymermatrizen, dem Sandwich-Kern und Beschichtungen sind in den Rotorblättern auch Metalle zur Blitzableitung oder als Heizelemente gegen Eisbildung integriert. CFK, so der BWE, sei zwar erheblich leichter, aber auch wesentlich teurer. Darum werde es vor all...

Neu bei Lange+Ritter: Imprägnierter Kohlefaserroving

Bild
Die TowPreg-Technologie ermöglicht die Fertigung von Bauteilen, die höchste Anforderungen an Genauigkeit und Gleichmäßigkeit erfüllen. In der Luftfahrt ist die Faser auch als PrePreg bekannt.  Unter anderem wird der Fasertyp bei Volumenanwendungen eingesetzt, wie sie im Automobilbereich erforderlich sind. Die Fasern werden auf eine Spule aufgewickelt und mit Harz vorimprägniert. Das Aufbringen erfolgt durch die Dry Winding Methode, dadurch ist jedes TowPreg bereits imprägniert und sofort einsatzbereit. Der Vorteil: Mit dem Ablageprozess kann nach dem Einspannen des TowPregs in das Spulengatter der Fertigungsanlage ohne Verzögerung begonnen werden. Der von Lange+Ritter angebotene Roving eignet sich fürs Wickeln und Tapelegen sowie zur lokalen Verstärkung in Prepreg-Bauteilen. Dabei kann er selbst an kleinen Stellen angebracht werden, in jedem Winkel und beliebig oft nebeneinander. So erzielen Sie besonders gleichmäßig gefertigte Composite-Bauteile.  Der TowPreg ist in vi...

Gute Geschäfte schon vor der Messe: Matchmaking bei der Composites Europe

Sie wollen Lange+Ritter schon vor der Composites Europe kennenlernen? Oder Sie suchen Ansprechpartner zu einem bestimmten Thema? Dann können Sie bereits jetzt das Matchmaking der Messemacher in Anspruch nehmen. Ob Kooperationspartner, Kunde, Hersteller oder Distributor – über Matchmaking erhalten Sie Kontaktvorschläge und können mögliche Geschäftspartner bereits vor der Composites Europe kontaktieren – für einen aufgeräumten Messekalender, mit dem Sie das Optimum aus Ihrem Aufenthalt herausholen. Hier geht's zum Matchmaking: http://www.reed-matchmaking.com/composites-europe/ Lange+Ritter belegt auf der diesjährigen Composites Europe den Stand 9C25. Die Messe findet vom 6. bis 8. November in Stuttgart statt. Neben den klassischen Themen Automotive, Bauwesen, Luftfahrt und Windkraft wird dort auch der Maschinenbau indem Fokus rücken. Wegen kleiner Stückzahlen und komplexer Anforderungen ist er im Bereich der Faserverbundwerkstoffe derzeit noch kein großer Abnehmer. Doch die h...