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Trend: Wie Industrie 4.0 sich auf die Composite-Industrie auswirkt

Enormes Potenzial für Produktivitätssteigerungen: Im JECmagazine 104 skizziert das Aachener Zentrum für Integrativen Leichtbau (AZL) der RWTH Aachen die Möglichkeiten und Herausforderungen des Einsatzes von Industrie 4.0 im Composites-Bereich. Mit intelligenten Fertigungssystemen und den "Smart Factories" wird Industrie 4.0 die gesamte industrielle Produktion verwandeln. Aus digitalen Systemen werden vernetzte Produktionssysteme. Sich selbst optimierende cyber-physikalische Systeme interagieren dann miteinander und das Produkt selbst bestimmt den Prozess seiner Herstellung. Natürlich werden die schlauen Fabriken in die Zulieferkette integriert, das verändert Business-Modelle und die soziale Infrastruktur der Unternehmen, auch in der Kunststoffverarbeitung. "Die Umwandlung in eine Composites Industrie 4.0 bietet enormes Potenzial für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette", heißt es im Beitrag des AZL. Gerade weil die Technologien im Bereich Kunststoffverar...

Composites in der Windkraftindustrie – ein Wachstumsmarkt

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Leichtbau und Faserverbundtechnologien machen Windenergiesysteme noch zukunftsfähiger und effizienter und helfen somit, Energiekosten zu senken. Die Windkraftindustrie ist für Composites-Materialien ein Wachstumsmarkt. Vom 21. bis zum 23. September stellen Netzwerke, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der "Experience Composites" in Augsburg ihre aktuellen Projekte und Innovationen dem Fachpublikum aus aller Welt vor. Composites in der Windenergie Schon 1957 wurden die ersten Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) mit einer Länge von 17 Metern verbaut. In den frühen 70er Jahren entwickelte sich die Serienproduktion von GFK-Rotorblättern an kleineren Anlagen beginnend in Dänemark. In der Anfangsphase belief sich die Leistung auf etwa 10 Kilowatt. Heute erreichen wir Größenordnungen von 8 bis 10 Megawatt. Bei den hierbei erreichten großen Abmessungen der Rotoren wird in den Rotorblättern das GFK inzwischen aber auch vermehrt durch das ...

ICC, die Zweite: Composites Germany lädt ein nach Düsseldorf

Haben Sie Geschäftsbeziehungen zu Japan? Oder wollen Sie welche aufbauen? Dann sollte der zweite International Composites Congress zu Ihrem Pflichtprogramm in 2016 gehören. Der Composite Germany Verband lädt zum Auftakt der Composites Europe 2016 am 28. und 29. November ein nach Düsseldorf. Das Motto des Kongresses lautet: "Composites – On the path to  becoming a key industry". Über 30 internationale Referenten werden in Düsseldorf die aktuellsten Entwicklungen im Bereich Faserverbundwerkstoffe präsentieren. Neben Anwendungsbeispielen und technologischen Hintergründen wird auch die Marktentwicklung eine zentrale Rolle spielen. Denn nicht nur im Bereich Automotive und Luftfahrt geht der Trend immer mehr zum Leichtbau, auch andere Branchen ziehen nach. So etwa der Architektur- und Baubereich, der nach und nach die Skylines großer Metropolen verändert, etwa in Dubai oder Abu Dhabi. Partnerland des ICC ist in diesem Jahr Japan, das gleich mehrere Redner stellt. So referiert e...

Warum Faserverstärkungen aus Glasfaser?

Kostengünstig und dennoch hochwertig: In vielen Bereichen der Faserverbundanwendungen führt kein Weg an Glasfasern vorbei. Mit Glasfasern werden duroplastische Harzsysteme verstärkt. Dazu gehören ungesättigte Polyesterharze ebenso wie Epoxidharze, Phenolharze und Polyurethanharze. Werden Faserverbundteile mechanisch und thermisch stark beansprucht, sind sie die am häufigsten verwendete Verstärkungsfaser. Hergestellt werden Glasfasern in einer Glasschmelze bei Temperaturen von 1.200 bis 1.500 Grad Celsius im Düsenziehverfahren. Dabei kommt ein Lochblech aus Platin zum Einsatz, durch das zähflüssiges Glas tropft. Mit hoher Geschwindigkeit werden die Glasfäden mechanisch abgezogen und dabei verstreckt auf einen Filamentdurchmesser von 5 bis 24 Nanometer. Anschließend werden die Glasfilamente abgekühlt, gebündelt und imprägniert. Erhältlich sind die Glasfasern als Verstärkungen in Form von Garnen, Rovings, Vliesen oder Matten. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von ...

Pavilions auf der Composites Europe: Ein Dach für Themen und Länder

Die Composites Europe erweitert Ihr Rahmen- und Informationsprogramm auch in diesem Jahr wieder. Kein Wunder, gilt es doch, der "Experience Composites" Paroli zu bieten, die sich als neue internationale Leitmesse für Faserverbundmaterialien und Leichtbau positioniert.  Die "Experience Composites" findet bereits vom 21. bis zum 23. September in Paris statt. Die Pforten der Composites Europe öffnen sich erst vom 29. November bis zum 1. Dezember in Düsseldorf. Mehr als 11.000 Fachbesucher aus mehr als 60 Ländern werden erwartet. Sie haben die Wahl zwischen variationsreich konzipierten Themen-Pavilions. Im Fokus steht etwa der Bio-based Pavilion, der alle Verbundwerkstoffe mit einer Verstärkung aus Naturfasern, Holz- oder Zellulosefasern, Bio-basierte Thermoplaste und Duroplaste als Matrix für Glas- und Carbonfasern und vieles mehr sammelt. Dazu kommen etwa ein First Timer Pavilion und das Lightweight Technologies Forum. Mit Spannung erwartet werden außerdem die Lä...

Preiswert und leistungsstark: Harz RIM 426

Neu im Produktsortiment: Das von Hexion angebotene Harz RIM 426 bietet gleich vier Härter mit unterschiedlichen Verarbeitungszeiten. Bei allen vier ist das Mischungsverhältnis 100:26, weshalb das Umstellen der RTM-Anlage entfällt. Das farblose RIM 426 ist preiswert, leistungsstark und ein Infusionsharz für Kohlefaserbauteile. Sie können damit schnell durchhärtende Bauteile im Infusionsverfahren herstellen, aufgrund der dünnflüssigen Harz-Härter-Mischung ist nur eine kurze Imprägnierzeit notwendig. Die Fasern werden dabei selbstverständlich gut benetzt und auch dünne Schichten werden schnell durchtränkt. Alle Komponenten von RIM 426 sind REACH-konform. Alle Infos finden Sie auf lange-ritter.de .

Composites: Erst boomt der Markt, dann die Messen

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Faserverstärkte Kunststoffe haben enormes Marktpotenzial. Automobilindustrie, Bausektor, Luft- und Raumfahrt – zahlreiche Industrie- und Anwendungsbereiche setzen auf die vielseitig einsetzbaren, leichten und leider immer noch vergleichsweise teuren Materialien. 87 Prozent der Marktteilnehmer sehen die Lage "positiv" oder "sehr positiv" . Der Trends setzende US-Markt für Compositeswuchs im Jahr 2015 um satte 5,6 Prozent auf ca. 7,5 Milliarden US-Dollar. Die Erwartungen für das Jahr 2016 sind ähnlich hoch, so dass das Wachstum auf 5,4 Prozent geschätzt wird und das Volumen auf 7,9 Milliarden Dollar steigen könnte. Kein Wunder, dass auch die Messeveranstalter auf den Leichtbau-Zug aufspringen. Im Jahr 2016 lockte schon im März die Weltleitmesse „JEC" nach Paris, im September folgt dann mit Unterstützung der Franzosen der Newcomer „Experience Composites" in Augsburg und kurz darauf im November die „Composites Europe" in Düsseldorf, auf der auch Lange+Ri...