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6. Composites-Markterhebung spiegelt Optimismus der Branche

Bereits zum sechsten Mal hat die Wirtschaftsvereinigung Composites Germany aktuelle Zahlen zum Composites Markt erhoben. Und diese sind sehr erfreulich. Für die Erhebung wurden laut kunststoffe.de die Mitgliedsunternehmen der vier großen Trägerverbände von Composites Germany befragt: Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V. (AVK), Carbon Composites e.V. (CCeV), CFK-Valley und VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien. Befragt nach der generellen Geschäftslage, zeigen sich mehr als drei Viertel der Befragten positiv gestimmt. Dies gilt besonders für den deutschen Markt. Die generelle Geschäftslage wird hierzulande sogar von 87 Prozent der Befragten positiv gesehen. Auch für die zukünftige Geschäftslage bleiben die meisten Befragten optimistisch. Die eigene Geschäftslage bewerten ebenfalls drei Viertel der Unternehmen als positiv. Weniger als zehn Prozent gehen von einer Verschlechterung der eigenen Geschäftslage in nächster Zeit aus. Auch das Investitionsklima wi...

Leichtbau: Ein Herz aus Plastik

Schon vor 30 Jahren entwickelte der Amerikaner Matthew Holtzberg mit seiner Firma Polimotor und dem amerikanischen Autohersteller Ford einen Motor, der zu 90 Prozent aus Kunststoff bestand. Der Antrieb wog lediglich 70 Kilo und damit halb so viel das bisherige Modell. Allerdings lag der Stückpreis bei 70.000 D-Mark, damit war der Motor zu teuer für eine Serienherstellung. Das Projekt wurde auf Eis gelegt, wird aber aktuell wieder heftig diskutiert im Rahmen der Diskussion um die Serienfertigung im Leichtbau. Hintergrund: Neue Emissions-Grenzwerte zwingen die Autohersteller zu mehr Gewichtseinsparungen bei Autos. Das Automagazin „PS“ der „Welt“ berichtet von einer Kooperation der Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme (NAS) mit dem Kunststoff-Materialhersteller SBHPP. Durch diese Zusammenarbeit erlebt der Plastikmotor seine Wiederauferstehung – und zwar durch ein Herstellungsverfahren, das serientauglich ist. Möglich wird die Serienreife durch eine neu entwickelte Spritzgusstechn...

Composites: 55 Jahre Lange+Ritter

Von der Gründung 1960 bis zur Zertifizierung nach ISO 9001: Die Lange+Ritter GmbH hat 2015 ihr 55-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Heute setzt das Unternehmen mit Sitz in Gerlingen auf hohe Kompetenz und individuelle Beratung beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe. Geliefert werden  Polyesterharze , Epoxidharze  sowie Verstärkungsfasern aus  Glas und Carbon für Industrie und Hochtechnologie. Seit 2008 ist Lange+Ritter eine 100-Prozent-Tochter der Gazechim-Gruppe. Einen Überblick über die Unternehmensgeschichte finden Sie auf der Webseite, dort können Sie auch den Newsletter abonnieren . Via: Lange+Ritter

Potenziale des Fahrzeug-Leichtbaus: Tagung in Stuttgart

Organisator der Tagung, die im Frühsommer 2016 stattfinden soll, ist die Initiative Massiver Leichtbau. „Hochfester Stahl wird herkömmliche Stähle in vielen Bereichen ablösen und seinen Marktanteil in der Automobilindustrie mittelfristig stark steigern. Diesen Zukunftstrend wird die Initiative Massiver Leichtbau aktiv mitgestalten“, sagt Dr. Hans-Willi Raedt, Vice President Advanced Engineering der Hirschvogel Automotive Group und Sprecher der Initiative Massiver Leichtbau gegenüber dem Industrieportal MaschinenMarkt. Raedt beruft sich auf das Ergebnis zweier umfangreichen Studien der Initiative Massiver Leichtbau in Kooperation mit der FKA Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen. Dabei wurden ein Personenkraftwagen und ein leichtes Nutzfahrzeug auf ihr Leichtbaupotenzial untersucht, besonders im Bereich von Stahlwerkstoff und Schmiedetechniken. Beim Nutzfahrzeug bis 3,5 t liegt das Leichtbaupotenzial bei 99 kg, beim Personenkraftwagen bei 42 kg. Um auf die Inhalte der beiden ...

Leichtbau mit Polymeren braucht riesige Maschinen und winzige Fasern

Jüngstes Beispiel für die rasante Entwicklung in der Leichtbau-Technologie: eine Kooperation von Fraunhofer-Forschern mit Krauss-Maffei. Der Anspruch an Autos von heute: mehr Komfort und Sicherheit. Der Nachteil: Durch die vielen Extras werden Klein- und andere Wagen immer schwerer, verbrauchen daher mehr Benzin und Strom. Doch Autofahrer wollen sparsame Fahrzeuge, die darum möglichst wenig wiegen sollten. Das Zauberwort heißt Leichtbau und wird ein immer größerer Trend in der Autoindustrie. Das Industrieportal MaschinenMarkt berichtet jetzt über eine erfolgreiche Kooperation, mit der das Thema weiter in Richtung Serienfertigung entwickelt werden könnte. Die Forscher am Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum (PAZ) in Schkopau bei Leipzig sind Spezialisten im Bereich Leichtbau. Sie setzen auf den Einsatz von speziellen Kunststoff-Verbindungen, den sogenannten Faserverbundwerkstoffen, wie sie auch Lange+Ritter vertreibt. Professor Peter Michel, Leiter der Abteilung Polymeranwendungen, und sein T...

Fahrwerkslenker: Forscher suchen leichte Alternativen zum Stahl

Autos werden laufend weiterentwickelt, um noch mehr zu leisten, sicherer und komfortabler zu werden. Das betrifft auch das Fahrwerk – eine der gewichtsstärksten Baugruppen im Auto. Zu den Folgen der Optimierung gehören leider auch ein höherer Verbrauch und vermehrter CO 2 -Ausstoß. Eine Kooperation soll das ändern, zusammengeschlossen haben sich - die Fachhochschule Südwestfalen, - das Automotive Center Südwestfalen (acs), - die Kunststofftechnik Backhaus GmbH und - die Dieter Wiegelmann GmbH. Gemeinsam wollen die Partner im Rahmen des zweijährigen Projekts Materialalternativen für Fahrwerkslenker finden. Ziel: einen leichteren faserverstärkten Kunststoff entwickeln, der den bisher verwendeten Stahl ersetzen kann. Prof. Dr. Andreas Nevoigt erklärte gegenüber dem Wissenschafts-Forum innovations-report.de, wo die Herausforderungen beim täglichen Fahren liegen, die bei der Entwicklung berücksichtigt werden müssen. „Das Bauteil ist Spritzwasser, Umgebungsfeucht...

Neue Composites-Messe in Augsburg

Die „Experience Composites – powered by JEC“ findet erstmals vom 21.-23. September 2016 statt. Ziel der Ausstellungsmacher ist es, die erfolgreiche Vernetzung zwischen Regierung, Industrie und Forschung im Bereich der Faserverbundmaterialien verstärken. Laut dem Industrieportal MaschinenMarkt wird die neue internationale Messe in Kooperation von der JEC Group, dem Carbon Composites e.V. (CCeV) und der Messe Augsburg aus der Taufe gehoben. Die Veranstalter wollen mit der Messe eine Plattform für die gesamte Faserverbundwerkstoff-Branche schaffen, deren Themenspektrum sich von Maschinen- und Anlagenbau über Medizintechnik bis hin zu Luft- und Raumfahrt erstreckt. Für die Messe Augsburg als Veranstaltungsort habe man sich wegen des Standortes der Stadt als Zentrum der Composites-Branche entschieden, sagt Frédérique Mutel, President und CEO der JEC Group. Das relevante Markt- und Branchenfeld für die neue Messe hebt auch Gerhard Reiter, Geschäftsführer der Messe Augsburg, hervor. Die...