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Flammschutz bei Composites-Anwendungen

Feuriges Seminar: Die Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK) veranstaltet erstmals eine Fachtagung zum Thema "Flammschutz bei Composites-Anwendungen". Die Tagung wird am 12. April 2011 in Frankfurt über die Bühne gehen. Interessant ist sie sowohl für Rohstoff-Hersteller wie auch für Verarbeiter bzw. für alle, die mit Faserverbundwerkstoffen arbeiten. Breiten Rahmen dürften bei der Tagung die gesetzlichen Regelungen zum Flammschutz einnehmen, die sich in den vergangenen Jahren stark verändert haben. Die Anforderungen sind stark gestiegen, auch was die Umweltverträglichkeit der bei der Kunststoffverarbeitung verwendeten Materialien angeht. Ein Programm der Fachtagung mit Informationen zur Anmeldung findet sich auf www.plasticker.de .

AVK-Innovationspreis 2011 - jetzt bewerben!

Die Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe (AVK) hat auch für 2011 wieder ihren Innovationspreis ausgeschrieben. Der Preis wird bereits seit 1995 alljährlich vergeben - an Unternehmen, die neue Techniken im Bereich der Composites-Industrie entwickeln. Gesucht sind Problemlösungen mit Hilfe von Faserverbundwerkstoffen, im Bereich Umweltschutz sowie Projekte, durch die die Hochschularbeit gefördert wird. Bewerben können sich die Unternehmen bis zum 15. April 2011, alle Informationen dazu gibt es hier . bittet um Einreichungen zum AVK-Innovationspreis 2011 in den Kategorien Industrie, Umwelt und Hochschule. Einsendeschluss ist der 15. April 2011. Die Preise werden vor der Fachmesse Composites Europe vergeben, die in diesem Jahr vom 27. bis zum 29. September in Stuttgart stattfindet. Bereits am 26. September trifft sich die AVK zu ihrer internationalen Tagung, auf der auch die Preisverleihung geplant ist. Auch die Lange+Ritter GmbH wird natürlich in diesem Jahr wieder auf der Compos...

Messe-News: JEC Composites, Composites Europe, Demants Euromold

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Die jährlich statt findende JEC Composites Paris, die sich selbst als das weltweit größte Netzwerk auf dem Gebiet der Verbundwerkstoffe sieht, will nächstes Jahr auch eine Messe in den USA veranstalten. Die erste JEC Messe außerhalb Europas fand 2008 in Singapur statt. Nach der Einführung der JEC Composites Asia „sind wir von den Industriellen aufgefordert worden, die JEC Show auch auf dem nordamerikanischen Kontinent anzusiedeln“, sagte der Vorstandsvorsitzende Fréderique Mutel. Ende des Jahres wird die JEC dieser Bitte nachkommen und die Fachmesse JEC Composites America vom 7. bis 9. November 2012 im Boston Convention Centre in Massachusetts veranstalten. Die Verbindung mit dem amerikanischen Markt ist für JEC sehr wichtig, denn Amerika stellt etwa 36 Prozent des derzeitigen Marktes für Verbundwerkstoffe. Deshalb plant die JEC Gruppe Paris zusätzlich eine Partnerschaft mit dem US-Fachverband für Verbundwerkstoffe Industrial Fabrics Association International (IFAI). Als erste Zusamme...

Rotorblätter: Größer dank neuem Polyesterharz

Die Herstellung der Rotorblätter von Windkraftanlagen kann jetzt mit weniger Energie betrieben werden. Das neue Polyesterharz „Synolite 1790TM-G-3“ des Herstellers DSM Composite Resins benötigt lediglich Raumtemperatur um auszuhärten. Die Wärmeenergie, die zum Nachhärten herkömmlicher Harze (z.B. Expoxidharz) benötigt wird, entfällt. In Zukunft größere Anlagen Entwickelt wurde das neue Harz, um in Zukunft größere Rotorblätter für Windanlagen herstellen zu können. Dabei sollte das Duroplast leichter sein, aber trotzdem eine hohe Festigkeit besitzen. Flexiblere Form-Gestaltung der Rotorblätter Eine positive Eigenschaft des neuen Harzes ist die niedrige Viskosität. Anders als die sonst viel zähflüssigeren Harze kann das „Synolite 1790TM-G-3“ leicht in die Form eingespritzt werden und den Herstellungsprozess damit beschleunigen. Außerdem können die Rotorblätter wegen der einfacheren Verarbeitung des Harzes noch effizienter geformt werden. Quelle: MaschinenMarkt Vogel

Airbus A350: Erstes CFK-Rumpfteil wird produziert

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Der Superflieger A350 XWB bekommt sein erstes Rumpfstück, das komplett aus Kohlefaserverbundstoff hergestellt wird. Das neue Großraumflugzeug von Airbus soll leichter und sparsamer im Verbrauch werden als seine Vorgänger. Das wirkt sich auf die Materialien aus, mit denen der bis zu 350 Sitzplätze bietende Langstreckenflieger gefertigt werden soll: Der Rumpf wird bei der A350 nicht mehr aus Metall hergestellt sondern aus CFK, also aus kohlestofffaser-verstärktem Kunststoff. Im Gegensatz zum Konkurrenten Boeing, der das Heckstück seiner Boeing 787 weitgehend als geschlossenes Rohrstück fertigt, setzt sich der Rumpf des A350 aus CFK-Panelen zusammen. Im Schadensfall soll damit eine Reparatur vereinfacht werden. Das gesamte Rumpfteil ist 5,5 Meter lang und hat eine Oberfläche von 56 Quadratmetern. Airbus-Konzernchef Thomas Enders betonte in einem Pressebericht, „mit diesen ultraleichten Materialien werde der neue Airbus zum sparsamsten und umweltverträglichsten Flugzeug seiner Klasse“. ...

Möglichkeiten zum Recycling von Faserverbundwerkstoffen

Die ökologisch verträgliche und ökonomisch vertretbare Verwertung von Produktionsabfällen bei der Kunststoffverarbeitung ist Thema eines Berichts der AVK, der Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. aus Frakfurt am Main. In dem hier zum Download zur Verfügung stehenden Bericht wird der gesamte Produktzyklus analysiert, außerdem geht es um eine Partnerschaft der AVK mit der Zajons Zerkleinerungs GmbH. Das von diesem Unternehmen angebotene Recycling-System Compocycle soll AVK-Mitgliedern und anderen interessierten Unternehmen aus dem Bereich Faserverbundwerkstoffe zur Verfügung gestellt werden. Via Maschinenmarkt Vogel.

Untersuchung: Wann versagen langfaserverstärkte Verbundwerkstoffe?

Dr.-Ing. Kamen Tushtev, wissenschaftlicher Mitarbeiter, und Dietmar Koch, Senior Scientist im Fachbereich Produktionstechnik, Keramische Werkstoffe und Bauteile der Universität Bremen haben eine Untersuchung zur Brüchigkeit von Verbundwerkstoffen veröffentlicht. Keramische Fasern haben eine extrem hohe Festigkeit und bekommen aufgrund ihrer eher ungünstigen Eigenschaften sehr schnell Risse. Indem man diese keramischen Fasern mit anderen Faserarten (etwa Carbon) zu keramischen Verbundwerkstoffen kombiniert, bekommen diese günstigere Eigenschaften, wie etwa andere thermische Eigenschaften oder verbesserte Thermoschockbeständigkeit; die hohe Temperaturbeständigkeit von Keramik bleibt dabei erhalten. Diese keramischen Verbundwerkstoffe werden auch Ceramic Matric Composites (CMC) genannt. Die Riss-Ausbreitung wird durch die eingelegten Fasern behindert, das sorgt für eine höhere Belastbarkeit. Den kompletten Text zur Untersuchung finden Sie auf ">maschinenmarkt.vogel.de .