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Kohlefaser im Einsatz: Stative von Velbon

Wieder mal ein Beispiel für die unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen: Bei heise.de habe ich diese Produktinfo bekommen, in der Stative für Kameras vorgestellt werden. Bei der GEO-Linie von Velbon werden die Stative aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen gefertigt, sie sollen daher besonders leicht, aber gleichzeitig stabil und hoch belastbar sein. Ein Beispiel: Das GEO E330, es wiegt nur 800 Gramm. Alle Infos zu den Stativen gibt es in der Pressemitteilung - ich bin ja kein Kamera-Experte, aber die Anwendungsmöglichkeiten von Kohlefaser finde ich einfach spannend.

Einführung in die Kunststoffverarbeitung

Ein Buchtipp: Einführung in die Kunststoffverarbeitung von Walter Michaeli gibt einen Überblick über alle wichtigen Bereiche, inklusive der Themen Werkstoffkunde, Verarbeitungsverfahren, Weiterverarbeitungstechniken und Recycling. Das Beste: Große Abschnitte von Michaelis Buch lassen sich über die Google-Buchsuche direkt online betrachten. Folgen Sie dazu einfach diesem Link. Und klicken Sie auf "Voransicht dieses Buches".

11. Kunststoff-Tagung an der FH Osnabrück

Am 25. Juni findet die 11. Kunststoff-Tagung an der Fachhochschule Osnabrück statt. Dazu hat die FH folgende Pressemeldung veröffentlicht: Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob bei der Verpackung von Lebensmitteln, beim Zähneputzen, Autofahren oder Telefonieren - Kunststoffprodukte werden in nahezu allen Lebensbereichen gebraucht. Dabei sind die Anforderungen der Hersteller und Verbraucher an die Kunststofftechnik sehr vielfältig: Moderne Kunststoffe sollen günstig und umweltschonend sein, sich leicht verarbeiten lassen und den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Mit aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet befassen sich Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft auf der Tagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik - Theorie und Praxis", die am 25. Juni in der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik stattfindet. Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind neue Entwicklungen bei thermoplastischen Kunststoffen und Additiven, in der Verarbeitu...

Flugzeugabsturz: Blitzeinschlag unwahrscheinlich - auch bei Kohlefaser-Modellen

Auf ein wichtiges Detail in Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz des Air-France-Airbus macht die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung aufmerksam. Ein Blitzeinschlag gilt danach als höchst unwahrscheinliche Ursache für den Absturz, da Flugzeuge ebenso wie Autos als Faradayscher Käfig konzipiert werden. Das bedeutet: Blitze werden von der Hülle abgeleitet und können nicht in den Innenraum gelangen. Der betroffene Airbus war aus Metall gefertigt, die Blitz-Gefahr ist aber auch bei Flugzeigen mit Kohlefaser-Hülle nicht gegeben. In der SZ heißt es dazu: "In Fliegern aus diesem leichteren Material werden extra Gitternetze aus Metall zum Schutz vor Blitzen eingebaut. Die Entladung wird um den Innenraum herumgeleitet und saust weiter Richtung Boden." Flugzeuge aus Kohlefaser sind demnach ebenso sicher wie Flugzeuge aus Metall. Im Übrigen: Was tatsächlich die Ursache für den Absturz der Air-France-Maschine war, bleibt vorerst unklar.

Neuer Studiengang Kunststofftechnik an der Hochschule Amberg-Weiden

Die Grundlagen und die Praxis der Kunststoffverarbeitung und Kunststofftechnik stehen im Fokus eines neuen Studiengangs an der Hochschule Amberg-Weiden Das Angebot soll zum Wintersemester 2009/2010 starten, also am 1. Oktober. Der Studiengang heißt "Kunststofftechnik" und wird von der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik betreut. In der Pressemeldung der Hochschule heißt es, das Studium werde sehr praxisbezogen konzipiert. Die Regelstudienzeit soll bei sieben Semestern liegen, darin enthalten ist ein Praxis-Teil, der in einem Unternehmen absolviert wird. Nach erfolgreichem Abschluss wird der akademische Grad "Bachelor of Engineering" vergeben. Bewerben können sich Interessenten noch bis zum 15. Juni, die Bewerbung kann auch online erfolgen.

Formula Student: Rennwagen von A bis Z

Die Formula Student ist eine ganz besondere Rennserie: Hier geht es vor allem um Teamwork und um eine umfassende Beschäftigung mit allen Aspekten des Motorsports. Die aus Studenten bestehenden Teams müssen innerhalb von 12 Monaten einen einsatzfähigen Rennwagen entwickeln, bauen und auf die Straße bringen. Mit diesem treten sie dann bei internationalen Rennen an. Die Gesamtleistung der Teams wird von einer Jury bewertet, deren Mitglieder aus der Formel 1 und aus der Autoindustrie kommen. Auf die Formula Student gestoßen bin ich durch die sehr schön gestaltete Webseite des Teams der Technischen Universität Freiberg . Dort wird unter anderem der Roll-out des RT03 gefeiert, des Flitzers, der unter starkem Carbon-Einsatz gefertigt wurde. Mehr Details dazu gibt´s auf der Webseite. Und erfreut habe ich festgestellt, dass zu den Sponsoren des Teams auch ein Unternehmen gehört, dem ich geschäftlich verbunden bin: Lange + Ritter aus Gerlingen. Ich zitiere: "Zum Laminieren der CFK-Sitzscha...

Kunststoffblogger

Neu in der Blogroll: Reza Tabrizi mit seinem Blog Kunststoffblogger.de . Tabrizi leitet einen kunststoff-verarbeitenden Betrieb in Fürth. Themen des Blogs sind Kunststoffverarbeitung, Modellbau, Firmeninterna und mehr. Da der Kunststoffblogger auch viele Videos verlinkt, lohnt sich ein Besuch der Seite m.E. auf jeden Fall.